Influencer Marketing Barcamp #imcamp17 – wir waren dabei!

Influencer Marketing Barcamp #imcamp17 – wir waren dabei!

Mit dem ziemlich breitgetretenen Begriff „Influencer“ werden die unterschiedlichsten Assoziationen in Verbindung gebracht. Für die einen sind es die jungen Mädels, die mit Insta-Stories ein Millionenpublikum erreichen. Für andere sind es die YouTuber, die mit Schmink- und Spieletipps viel Geld verdienen. Und für uns sind es Familienblogger, die auf ihren Blogs tolle Geschichten aus ihrem Alltag erzählen. Es war also Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Dachten sich auch Sachar und Johannes, zwei Onliner, die sich schon seit Jahren mit Social Media, Blogs und Influencern befassen. Sie luden an einem frühen Samstag morgen in die University of Applied Sciences Europe, kurz BiTS, in Hamburg Altona. Und gut 60 Leute folgten dem Ruf zum ersten Influencer Marketing Barcamp, dem #imcamp17. Wir natürlich auch.

Influencer Marketing Barcamp imcamp17

Das #imcamp17

Denn auch wir finden, dass es noch eine ganze Menge zu besprechen gibt. Und wir stehen sehr auf den persönlichen Austausch mit anderen Menschen, die gute Ideen, viel Erfahrung oder auch viele Fragen haben. Denn unklar ist immer noch, nach welchen Kriterien Influencer bewertet werden, was die KPIs von Kampagnen sein sollten, wie ein gutes Reporting aussieht und mit welchen Kosten die Kunden rechnen müssen. Sicherlich wurden nicht alle Fragen komplett beantwortet. Aber in den kurzweiligen Sessions wurde zumindest wild diskutiert und ein paar Modelle an die Wand gescribbelt. Es gab Diskussionsrunden zum Storytelling, zu Tools im Influencer Marketing, über den kürzlich gegründeten Verband, über ein geplantes Buch, über die Bezahlung und noch einige mehr.

Influencer Marketing Barcamp Sessions

Was sich Influencer wünschen…

Ziemlich spannend war eine Session von Anna Frost, die seit über zehn Jahren bloggt und die Szene schon zu einem Zeitpunkt mitgestaltet hat, als das Wort „Influencer“ noch gar nicht erfunden war. Sie äußerte fünf Wünsche an Firmen, die mit ihr arbeiten wollen:

1. Ich möchte ein richtiges Briefing!
2. Frag mich nicht nach meiner f***ing Reichweite!
3. Schau Dir an, wer und was ich überhaupt bin!
4. Versuche nicht, mich zu ändern!
5. Lass uns gemeinsam kreativ sein!

Ich denke, die fünf Punkte sind selbsterklärend und brauchen keine weiteren Ausführungen. Auch wir wünschen uns von unseren Auftraggebern, dass sie die Leine lang lassen. Denn schließlich kennen die Influencer ihre Community am besten und können sie in der richtigen Art und Weise ansprechen. Das haben nach dem Vortrag von Anna zumindest die Anwesenden sicherlich verstanden.

Influencer Marketing Barcamp Anna Frost

Begegnungen…

Leider konnte ich nicht mit allen sprechen, mit denen ich mich gern unterhalten hätte. Dafür waren die großzügig angelegten Pausen immer noch zu klapp. Ein paar sind mir doch in Erinnerung geblieben. Zum Beispiel Nicole Simon, die das Influencer Marketing bei eBay betreibt und ein sehr ausgeklügeltes System zur Bewertung von Postings heranzieht. Denn ihr ist die Reichweite komplett egal, sie rechnet nur auf Basis der tatsächlich erreichten Leser und Follower. Darüber hinaus habe ich mich gefreut, Daniel Rehn endlich mal live und in Farbe gesprochen zu haben. Mit ihm arbeite ich über die Agentur achtung! schon länger zusammen, er konnte zum #imcamp17 aber auch mit einem umfangreichen Beziehungs-Modell beitragen und zeigen, wie Influencer, Kunden und Agenturen zusammenarbeiten. Witzig war auch die Begegnung mit Julia Hellmich, denn dank ihr bin ich über Daddylicious in den Besitz eines Staubsaugerroboters gekommen, hatte das aber in meiner Vorstellung als eine nicht ganz so geglückte Kooperation erwähnt. Und dann hatte ich auch die Chance, endlich mal wieder mit Hendrik Martens zu schnacken. Wir kennen uns schon ziemlich lange und über mehrere Stationen hinweg. Er ist ein inspirierender und umtriebiger Kerl, der immer wieder spannende Impulse liefert.

Influencer Marketing Barcamp Pause

Tja, und dann habe ich noch ein paar weitere „good old“ Visitenkarten in der Tasche, die ich demnächst mal checken und bearbeiten werde. Alles in allem war das ein spannender und zielführender Tag voller toller Leute. Ich habe versucht, meinen Teil beizutragen. Gefreut hat mich, dass Daddylicious und auch BOOMblogs bei einigen der teilnehmenden Köpfe bereits einen festen Platz innehatte. Wir machen wohl einiges richtig.

Nachzulesen sind die Inhalte des Tages zum Beispiel im Live-Blog der w&v zum #imcamp17, den Redakteurin Christa Müller direkt von der Veranstaltung aus befüllte. Oder im Stream auf Twitter.

Ich freue mich auf das Influencer Marketing Barcamp 2018!

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